Fragen

Was? Wo? Wann? Wie? Warum?

 

Häufigste Fragen

 

– Könnt ihr unterwegs auf hoher See ankern, um zu schlafen?
Nein, der Anker kann nicht fassen, da die See viel zu tief ist. Im Prinzip
könnte man “beidrehen” und dann “beiliegen“, was etwas Ruhe ins Boot bringt.
Wache müsste trotzdem jemand halten wegen anderen Schiffen und wegen
Wetteränderungen. Wir hätten dadurch aber doppelt so lange für die Überfahrt,
deshalb fahren wir immer die Nacht durch.

 

– Habt ihr einen Motor und wozu?
Ja, wir haben einen Innenborder (56 HP) für Hafen- oder Ankermanöver.
Ein Aussenborder (2.5 HP) für unser Dinghi (Beiboot).

 

– Könnt ihr auf dem Schiff kochen?
Ja, Wir haben einen Gasherd mit Backofen

 

– Wie hält ihr die Enge auf dem Schiff aus?
Wenn wir zu zweit am Segeln sind, muss einer von beiden immer steuern oder
Ausguck halten. Der andere hat dann Freizeit für Schlafen, Essen, Faulenzen,
deshalb sehen wir uns manchmal fast zuwenig.
Sind wir an Land, was 4/5 unserer Gesamtreise der Fall ist, ist es wie zu Hause.
Natürlich teilen wir gerne Eindrücke von Ausflügen. Doch jeder von uns hat auch
eigene Interessen. Während Bernhard vielleicht öfters auf Fotosafari geht, besucht
Annemarie gerne mal Kindergärten oder Schulen um Vergleiche zur Schweiz
anzustellen.

 

– Habt ihr Internet an Bord?
Ja, wenn wir am Land sind und W-Lan oder WiFi-Angebote haben.
Für Oceanüberquerungen, die mehrere Wochen dauern, können wir für Wetter-
daten per Kurzwellenfunk aufs Internet. Eine spezielle Einrichtung für Langzeit-
segler.

 

– Welche Kommunikations-Mittel habt ihr für einen Notfall?
EPIRB (Emergency Position Indicating Radio Beacon) – Eine Rettungsboje, die
über Satellit unseren Schiffsnamen und Position an das MRCC (Maritime Rescue
Coordination Center) bekannt gibt. Von dort wird die Rettung koordiniert. Der
Notfall wird auch in der Schweiz einer von uns benannten Kontaktperson
weitergemeldet.

 

Funkgeräte mit DSC (Digital Selective Call). Die Art des Notfalls kann digital und
gesprochen gesendet und von anderen Funkteilnehmern und vom MRCC
empfangen und werden.